Mimar Sinan Mah. Rumi Mehmet Sok. No:1 Üsküdar / İSTANBUL
Dentsmile — Poliklinik für Mund- und Zahngesundheit

Implant Treatments

All-on-6-Implantatbehandlung

Comprehensive information about All-on-6 Implants, treatment steps and FAQs — Dentsmile.

Wenn alle Zähne verloren gegangen sind oder ein Großteil der vorhandenen Zähne nicht mehr langfristig erhalten werden kann, wünschen sich viele Patienten vor allem eines: wieder festsitzende Zähne. Da herausnehmbare Prothesen mitunter Probleme wie mangelnden Halt, eingeschränkte Kaufunktion oder einen reduzierten Tragekomfort verursachen können, stellen implantatgetragene festsitzende Versorgungen heute eine wichtige Behandlungsoption bei vollständiger Zahnlosigkeit dar.

Die All-on-6-Implantatbehandlung basiert auf dem Prinzip, sechs Implantate strategisch in einem Kiefer zu positionieren und darauf einen festsitzenden Zahnersatz für den gesamten Kiefer zu befestigen. Ziel ist es, die Unterstützung durch die sechs Implantate möglichst gleichmäßig über den Kiefer zu verteilen und dadurch eine ästhetische, funktionelle und langfristig belastbare Versorgung zu schaffen.

In der Dentsmile Klinik berücksichtigen wir bei der Planung einer All-on-6-Implantatbehandlung in Üsküdar und Istanbul nicht nur die Position der Implantate im Knochen. Bereits bei der Planung beziehen wir die spätere Zahnposition, die Bissverhältnisse, die Gesichtsproportionen und die zu erwartenden Kaukräfte mit ein. Gerade bei vollständigen implantatgetragenen Kieferversorgungen ist die gemeinsame chirurgische und prothetische Planung eine wesentliche Voraussetzung für einen langfristigen Behandlungserfolg.

Was ist All-on-6?

Bei All-on-6 werden in einen vollständig zahnlosen Kiefer oder einen Kiefer, dessen verbliebene Zähne nicht mehr erhalten werden können, sechs Zahnimplantate eingesetzt. Auf diesen Implantaten wird anschließend ein festsitzender Zahnersatz für den gesamten Kiefer angefertigt.

Die Behandlung kann:

  • im Unterkiefer,

  • im Oberkiefer,

  • bei Bedarf in beiden Kiefern

durchgeführt werden.

Die sechs Implantate ermöglichen eine Abstützung des Zahnersatzes an mehreren Punkten und tragen dazu bei, die beim Kauen entstehenden Kräfte über den Kiefer zu verteilen.

All-on-6 ist jedoch keine standardisierte Behandlung, die automatisch bei jedem vollständig zahnlosen Patienten eingesetzt werden sollte. Anzahl und Position der Implantate müssen anhand des vorhandenen Knochenangebots, der anatomischen Voraussetzungen und der geplanten prothetischen Versorgung individuell festgelegt werden.

Für wen eignet sich All-on-6?

Eine All-on-6-Behandlung kann insbesondere bei Patienten in Betracht gezogen werden, die:

  • alle Zähne verloren haben,

  • einen Großteil der Zähne eines Kiefers verloren haben,

  • zahlreiche aufgrund fortgeschrittener Parodontitis nicht mehr erhaltungsfähige Zähne besitzen,

  • viele stark zerstörte oder frakturierte Zähne haben,

  • Schwierigkeiten mit einer herausnehmbaren Vollprothese haben,

  • einen festsitzenden implantatgetragenen Zahnersatz wünschen.

Vor einer Behandlung müssen der allgemeine Gesundheitszustand und die anatomischen Verhältnisse des Kieferknochens sorgfältig untersucht werden.

Ein höheres Lebensalter allein stellt grundsätzlich kein Ausschlusskriterium für eine All-on-6-Behandlung dar. Systemische Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, Mundhygiene und Knochenqualität können für die Behandlungsentscheidung wesentlich relevanter sein als das kalendarische Alter.

Wie wird eine All-on-6-Behandlung geplant?

Bei vollständigen implantatgetragenen Kieferversorgungen ist eine präzise Planung mindestens ebenso wichtig wie der chirurgische Eingriff selbst.

Ausführliche Untersuchung

Beim ersten Termin beurteilen wir unter anderem:

  • die vorhandenen Zähne,

  • die Gesundheit des Zahnfleisches,

  • die Bissverhältnisse,

  • die Mundhygiene,

  • die Unterstützung von Gesicht und Lippen.

Sind noch erhaltungsfähige natürliche Zähne vorhanden, werden diese ebenfalls sorgfältig untersucht.

3D-Dental-Tomographie

Die 3D-Dental-Tomographie (DVT/CBCT) spielt bei der Planung einer All-on-6-Behandlung eine wichtige Rolle.

Mithilfe der dreidimensionalen Aufnahmen können:

  • Höhe des Kieferknochens,

  • Knochenbreite,

  • Knochenstruktur,

  • Nervenkanäle im Unterkiefer,

  • Kieferhöhlen im Oberkiefer,

  • anatomisch geeignete Implantationsbereiche

beurteilt werden.

Diese Informationen unterstützen uns bei der Auswahl von Durchmesser, Länge, Winkel und Position der Implantate.

Digitaler Intraoralscan

Mit einem Intraoralscanner kann ein dreidimensionales digitales Modell der Zähne und Weichgewebe erstellt werden.

Durch die gemeinsame Auswertung der digitalen Abformung und der Tomographiedaten können die Implantate unter Berücksichtigung der späteren prothetischen Versorgung geplant werden.

Prothetisch orientierte Implantatplanung

Dieser Punkt ist für uns bei All-on-6 besonders wichtig.

Statt zunächst Implantate einzusetzen und anschließend zu überlegen, wie die Zähne darauf positioniert werden können, sollte bereits vor dem chirurgischen Eingriff festgelegt werden, wo sich die idealen Zahnpositionen befinden sollen.

Die Implantate werden anschließend – soweit es die anatomischen Voraussetzungen zulassen – entsprechend dieser prothetischen Planung positioniert.

Dadurch können insbesondere:

  • Zahnposition,

  • Biss,

  • Lippenunterstützung,

  • Lachlinie,

  • Verteilung der Kaukräfte

gezielter geplant werden.

Wie wird die All-on-6-Implantatbehandlung durchgeführt?

1. Entfernung nicht erhaltungsfähiger Zähne

Sind noch Zähne vorhanden, die nicht mehr behandelt oder langfristig erhalten werden können, werden diese entsprechend der Behandlungsplanung entfernt.

Bei geeigneten Voraussetzungen können Zahnentfernungen und Implantationen innerhalb derselben Sitzung durchgeführt werden.

2. Einsetzen der sechs Implantate

Unter lokaler Betäubung werden sechs Implantate an den zuvor geplanten Positionen im Kiefer eingesetzt.

Ihre Verteilung wird so gewählt, dass geeignete Knochenbereiche genutzt und die später auf den Zahnersatz wirkenden Kräfte möglichst ausgewogen getragen werden können.

Bei entsprechender Indikation kann eine digital angefertigte Bohrschablone (Surgical Guide) eingesetzt werden.

3. Anfertigung provisorischer Zähne

Erreichen die Implantate während des Eingriffs eine ausreichende Primärstabilität, kann bei geeigneten Patienten am selben Tag oder innerhalb kurzer Zeit eine festsitzende provisorische Versorgung eingesetzt werden.

Dieses Verfahren wird als Sofortbelastung (Immediate Loading) bezeichnet.

Eine festsitzende Versorgung am selben Tag ist jedoch nicht für jeden Patienten geeignet. Sind Knochenqualität oder Primärstabilität der Implantate nicht ausreichend, sollte zunächst die Einheilung abgewartet werden.

4. Einheilphase

Die biologische Verbindung zwischen Implantat und Kieferknochen wird als Osseointegration bezeichnet.

Während dieser Phase sollten insbesondere Patienten mit einer sofort eingesetzten provisorischen Versorgung die Ernährungsempfehlungen sorgfältig beachten.

Um eine übermäßige Belastung der noch einheilenden Implantate zu vermeiden, werden in der ersten Zeit weichere Lebensmittel empfohlen.

5. Anfertigung des endgültigen festsitzenden Zahnersatzes

Nach Abschluss der Einheilung wird die definitive prothetische Versorgung angefertigt.

Mithilfe digitaler Abformungen und moderner CAD/CAM-Technologien kann ein individuell auf den Patienten abgestimmter Zahnersatz hergestellt werden.

Dabei beurteilen wir detailliert:

  • Zahnform,

  • Zahnfarbe,

  • Zahngröße,

  • Lachlinie,

  • Lippenunterstützung,

  • Aussprache,

  • Kaufunktion,

  • Bissverhältnisse.

Vorteile der All-on-6-Implantatbehandlung

Möglichkeit einer festsitzenden Versorgung

Bei All-on-6 wird der Zahnersatz fest auf den Implantaten verankert. Er muss vom Patienten im täglichen Gebrauch nicht herausgenommen und wieder eingesetzt werden.

Insbesondere für Patienten, die über viele Jahre herausnehmbare Prothesen getragen haben, kann dies einen erheblichen Unterschied beim Tragekomfort darstellen.

Ausgewogene Unterstützung durch sechs Implantate

Durch eine geeignete Verteilung der sechs Implantate über den Kiefer können die auf den Zahnersatz einwirkenden Kaukräfte auf mehrere Implantate verteilt werden.

Bei Patienten mit ausreichendem Knochenangebot kann All-on-6 deshalb eine geeignete Behandlungsoption darstellen.

Wiederherstellung der Kaufunktion

Festsitzender implantatgetragener Zahnersatz kann dazu beitragen, wieder kontrollierter und sicherer zu kauen.

Natürliches und individuell geplantes Lächeln

Bei einer vollständigen Kieferversorgung ist nicht nur die Zahnfarbe entscheidend.

Die Zähne sollten zu:

  • Gesichtsform,

  • Lippen,

  • Alter,

  • Lachlinie,

  • Hauttyp

des Patienten passen.

Mithilfe einer digitalen Smile-Design-Planung können diese Faktoren bereits vor Beginn der definitiven Versorgung gemeinsam beurteilt werden.

Kein Verrutschen wie bei herausnehmbaren Prothesen

Da die Versorgung an den Implantaten befestigt wird, bewegt sie sich beim Sprechen und Kauen nicht wie eine konventionelle herausnehmbare Prothese.

Dies kann insbesondere bei Patienten, die Schwierigkeiten mit dem Halt einer Unterkiefer-Vollprothese haben, einen wesentlichen Vorteil darstellen.

Was ist der Unterschied zwischen All-on-4 und All-on-6?

Beide Behandlungskonzepte verfolgen das Ziel, einen vollständig zahnlosen Kiefer mit festsitzendem implantatgetragenem Zahnersatz zu versorgen.

Der grundlegende Unterschied liegt in der Anzahl der Implantate.

Bei All-on-4 werden vier Implantate pro Kiefer eingesetzt, während bei All-on-6 sechs Implantate verwendet werden.

Sechs Implantate können bei geeigneten Voraussetzungen eine Abstützung an zusätzlichen Punkten und eine Verteilung der Belastung über einen größeren Bereich ermöglichen.

All-on-4 kann dagegen insbesondere bei bestimmten Patienten mit begrenztem Knochenangebot in den hinteren Kieferabschnitten eine geeignete Alternative darstellen. Durch die Verwendung anguliert positionierter Implantate kann in ausgewählten Fällen der Bedarf an umfangreicheren chirurgischen Maßnahmen reduziert werden.

Die Frage „Ist All-on-4 oder All-on-6 besser?“ lässt sich deshalb nicht pauschal beantworten.

Entscheidend ist, welches Behandlungskonzept am besten zur Anatomie und zu den langfristigen funktionellen Anforderungen des jeweiligen Patienten passt.

Ist bei All-on-6 ein Knochenaufbau erforderlich?

Nicht jeder Patient benötigt einen Knochenaufbau.

Bei länger bestehender Zahnlosigkeit kann jedoch das Volumen des Kieferknochens abnehmen.

Insbesondere im hinteren Oberkiefer kann sich die Kieferhöhle nach unten ausdehnen, sodass für Implantate nicht mehr genügend Knochenhöhe vorhanden ist.

Je nach Befund können dann zusätzliche Maßnahmen wie:

  • Knochenaufbau,

  • Knochenaugmentation,

  • Sinuslift

in Betracht gezogen werden.

Die dreidimensionale Tomographie hilft dabei zu beurteilen, ob solche zusätzlichen Eingriffe erforderlich sind.

Können bei All-on-6 am selben Tag festsitzende Zähne eingesetzt werden?

Bei geeigneten Voraussetzungen ist dies möglich.

Erreichen die Implantate eine ausreichende Primärstabilität, kann noch am selben Tag oder innerhalb kurzer Zeit eine festsitzende provisorische Versorgung eingesetzt werden.

Dabei ist eine wichtige Unterscheidung zu beachten: Bei den am selben Tag eingesetzten Zähnen handelt es sich in der Regel um einen provisorischen Zahnersatz.

Nach Abschluss der Osseointegration und der Heilung der Weichgewebe wird der endgültige Zahnersatz angefertigt.

Dieses Vorgehen trägt sowohl zum Schutz der Implantate während der Einheilphase als auch zur präziseren Gestaltung der definitiven Versorgung bei.

Ist eine All-on-6-Behandlung schmerzhaft?

Da der Eingriff unter lokaler Betäubung durchgeführt wird, sind während der Operation normalerweise keine Schmerzen zu erwarten.

Da mehrere Implantate eingesetzt werden und es sich um einen umfangreicheren chirurgischen Eingriff handelt, können anschließend:

  • Schwellungen,

  • leichte bis mäßige Schmerzen,

  • Druckempfindlichkeit,

  • bei manchen Patienten Blutergüsse

auftreten.

Diese Beschwerden sind üblicherweise in den ersten Tagen am stärksten ausgeprägt und nehmen bei Einhaltung der ärztlichen Empfehlungen und Einnahme der verordneten Medikamente zunehmend ab.

Wie sollte man sich nach einer All-on-6-Behandlung ernähren?

Insbesondere bei einer Sofortbelastung ist die Ernährung während der ersten Einheilphase von großer Bedeutung.

Dass der provisorische Zahnersatz festsitzend ist, bedeutet nicht, dass die Implantate bereits vollständig mit dem Kieferknochen verwachsen sind.

Deshalb sollten zunächst:

  • sehr harte Lebensmittel,

  • Nüsse,

  • sehr festes Fleisch,

  • Lebensmittel, die mit den Zähnen aufgebrochen werden müssen,

vermieden werden.

Stattdessen sollten weiche und leicht zu kauende Speisen bevorzugt werden.

Wann wieder vollständig zur normalen Ernährung übergegangen werden kann, sollte nach Einsetzen der definitiven Versorgung individuell vom behandelnden Zahnarzt beurteilt werden.

Wie lange halten All-on-6-Implantate?

Die Lebensdauer einer Implantatversorgung lässt sich nicht seriös auf eine bestimmte Anzahl von Jahren festlegen.

Der langfristige Erfolg hängt unter anderem ab von:

  • korrekter Positionierung der Implantate,

  • Gesundheit von Knochen und Zahnfleisch,

  • Gestaltung des Zahnersatzes,

  • ausgewogener Verteilung der Kaukräfte,

  • konsequenter Mundhygiene,

  • Rauchgewohnheiten,

  • Zähnepressen oder Zähneknirschen,

  • regelmäßigen Kontrolluntersuchungen.

Sorgfältig geplante und gut gepflegte Implantate können über viele Jahre hinweg zuverlässig funktionieren.

Der Zahnersatz auf den Implantaten ist jedoch eine separate Konstruktion und kann im Laufe der Zeit aufgrund von Verschleiß, funktioneller Beanspruchung oder ästhetischen Veränderungen Wartung, Reparatur oder Erneuerung benötigen.

Wie werden All-on-6-Implantate gereinigt?

Die konsequente Reinigung einer festsitzenden implantatgetragenen Vollkieferversorgung gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für einen langfristigen Behandlungserfolg.

Besonders sorgfältig sollten die Bereiche zwischen der Unterseite des Zahnersatzes und dem Zahnfleisch gereinigt werden.

Abhängig von der Konstruktion können folgende Hilfsmittel eingesetzt werden:

  • Zahnbürste,

  • Interdentalbürsten,

  • spezielle Zahnseide für Implantatprothesen,

  • Munddusche.

Implantate können nicht wie natürliche Zähne an Karies erkranken. Das Gewebe rund um die Implantate kann sich jedoch entzünden. Unbehandelt kann sich daraus eine Periimplantitis entwickeln, bei der auch der Knochen um das Implantat betroffen sein kann.

Regelmäßige professionelle Kontrolluntersuchungen sollten deshalb nicht vernachlässigt werden.

Kosten einer All-on-6-Implantatbehandlung

Die Kosten einer All-on-6-Behandlung sind nicht bei jedem Patienten identisch.

Zu den wichtigsten kostenbestimmenden Faktoren gehören:

  • Behandlung eines oder beider Kiefer,

  • verwendetes Implantatsystem,

  • Art der provisorischen Versorgung,

  • Material des definitiven Zahnersatzes,

  • eventuell erforderlicher Knochenaufbau,

  • notwendiger Sinuslift,

  • zusätzliche chirurgische Maßnahmen.

Es wäre daher irreführend, die Gesamtkosten einer All-on-6-Behandlung lediglich anhand des Preises von „sechs Implantaten“ zu beurteilen. Die Behandlung sollte als Gesamtkonzept betrachtet werden, das Implantate, chirurgische Planung, provisorischen Zahnersatz und definitive prothetische Versorgung umfasst.

All-on-6-Implantatbehandlung in der Dentsmile Klinik

In der Dentsmile Klinik in Üsküdar, Istanbul planen wir All-on-6-Behandlungen digital – von der Beurteilung des vorhandenen Kieferknochens bis zur Gestaltung des endgültigen Zahnersatzes.

Bei entsprechender Indikation setzen wir folgende Technologien ein:

  • 3D-Dental-Tomographie (DVT/CBCT)

  • Digitaler Intraoralscan

  • CAD/CAM-Technologie

  • CEREC-System

  • Digitale Bohrschablonen

  • Digital Smile Design

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus unserer langjährigen klinischen Erfahrung mit vollständigen implantatgetragenen Versorgungen ist, dass ein erfolgreiches Ergebnis nicht allein durch die Anzahl der Implantate bestimmt wird.

Sechs Implantate allein machen noch keine erfolgreiche All-on-6-Behandlung aus. Entscheidend ist, dass die Implantate an den richtigen Positionen eingesetzt werden, der Zahnersatz die Kaukräfte ausgewogen verteilt, die Konstruktion mit dem Zahnfleisch harmoniert und gut zu reinigen ist und der Patient die notwendige tägliche Pflege sowie regelmäßige Kontrolltermine konsequent wahrnimmt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist All-on-6?

Bei All-on-6 werden sechs Zahnimplantate in einen Kiefer eingesetzt und anschließend mit einem festsitzenden Zahnersatz für den gesamten Kiefer versorgt.

Wird bei All-on-6 für jeden Zahn ein eigenes Implantat eingesetzt?

Nein. Die sechs Implantate tragen gemeinsam den festsitzenden Zahnersatz des gesamten Kiefers. Es ist nicht erforderlich, unter jedem fehlenden Zahn ein eigenes Implantat einzusetzen.

Können bei All-on-6 am selben Tag Zähne eingesetzt werden?

Bei ausreichendem Knochenangebot und guter Primärstabilität der Implantate können bei geeigneten Patienten noch am selben Tag oder innerhalb kurzer Zeit festsitzende provisorische Zähne eingesetzt werden.

Ist All-on-6 stabiler als All-on-4?

Eine solche Aussage lässt sich nicht allein anhand der Implantatanzahl treffen. Beide Konzepte können bei richtiger Indikation und sorgfältiger Planung erfolgreich sein. Welche Methode geeigneter ist, hängt vom Knochenangebot und der geplanten prothetischen Versorgung des Patienten ab.

Ist bei All-on-6 immer ein Knochenaufbau notwendig?

Nein. Bei ausreichendem Knochenangebot kann die Behandlung ohne Knochenaufbau durchgeführt werden. Ist nicht genügend Knochen vorhanden, können zusätzliche Verfahren wie Knochenaugmentation oder Sinuslift erforderlich sein.

Können All-on-6-Implantate herausgenommen werden?

Die Implantate selbst werden fest im Kieferknochen verankert und können vom Patienten nicht herausgenommen werden. Je nach Konstruktion kann der darauf befestigte Zahnersatz jedoch vom Zahnarzt für Wartungs-, Reinigungs- oder Reparaturmaßnahmen abgenommen werden.

Warum ist eine sorgfältige Planung bei All-on-6 so wichtig?

Bei vollständiger Zahnlosigkeit lautet der Wunsch vieler Patienten verständlicherweise: „Ich möchte wieder feste Zähne haben.“ Aus zahnmedizinischer Sicht umfasst eine erfolgreiche Behandlung jedoch wesentlich mehr.

Der Patient sollte mit seinen neuen Zähnen komfortabel kauen, natürlich sprechen und mit seinem Lächeln zufrieden sein können. Ebenso wichtig ist, dass sich der Zahnersatz im Alltag zuverlässig reinigen lässt.

In der Dentsmile Klinik in Üsküdar, Istanbul betrachten wir die All-on-6-Implantatbehandlung deshalb nicht lediglich als chirurgischen Eingriff, bei dem sechs Implantate eingesetzt werden. Für uns handelt es sich um eine umfassende Rehabilitation des gesamten Kiefers, bei der Chirurgie, Funktion und Ästhetik von Beginn an gemeinsam geplant werden.