Implant Treatments
Zygoma Implantat
Was ist ein Zygoma-Implantat? Implantatbehandlung bei fortgeschrittenem Knochenabbau im Oberkiefer
Bei Patienten, die über viele Jahre zahnlos sind, kann insbesondere im Oberkiefer ein erheblicher Knochenabbau entstehen. In manchen Fällen ist dieser so weit fortgeschritten, dass nicht mehr genügend Knochenvolumen für die Verankerung konventioneller Zahnimplantate vorhanden ist. Früher waren in solchen Situationen häufig umfangreiche Knochenaufbauten mit langen Einheilzeiten erforderlich. Heute können Zygoma-Implantate bei geeigneten Patienten eine wichtige Behandlungsalternative bei starkem Knochenverlust im Oberkiefer darstellen.
Zygoma-Implantate sind spezielle Implantate, die deutlich länger als konventionelle Zahnimplantate sind. Statt ausschließlich im unzureichend vorhandenen Oberkieferknochen verankert zu werden, nutzen sie den stabilen Jochbeinknochen (Os zygomaticum) als zusätzliche beziehungsweise wesentliche Verankerungsstruktur.
Bei der Planung einer Zygoma-Implantatbehandlung in der Dentsmile Klinik in Üsküdar, Istanbul betrachten wir deshalb nicht nur das vorhandene Knochenvolumen. Anhand dreidimensionaler Tomographieaufnahmen werden Oberkiefer, Kieferhöhlen, Jochbein und angrenzende anatomische Strukturen detailliert untersucht. Da es sich um ein anspruchsvolles implantatchirurgisches Verfahren handelt, gehören eine sorgfältige Patientenauswahl und präzise Planung zu den wichtigsten Voraussetzungen der Behandlung.
Was ist ein Zygoma-Implantat?
Ein Zygoma-Implantat ist ein spezielles langes Zahnimplantat, das bei fortgeschrittenem Knochenverlust im Oberkiefer eingesetzt werden kann, wenn das vorhandene Knochenangebot für konventionelle Implantate nicht ausreicht.
Während herkömmliche Zahnimplantate überwiegend im Kieferknochen verankert werden, dient bei Zygoma-Implantaten das Jochbein als wesentliche Verankerungsstruktur.
Sowohl die Länge der Implantate als auch die chirurgische Technik unterscheiden sich deutlich von konventionellen Implantationen. Die Methode kommt insbesondere bei Patienten mit ausgeprägter Atrophie des Oberkiefers infrage.
Ziel ist es, in ausgewählten Fällen eine implantatgetragene festsitzende Versorgung zu ermöglichen und dabei umfangreiche Knochenaufbauten möglicherweise zu vermeiden.
Für wen eignen sich Zygoma-Implantate?
Zygoma-Implantate sind keine routinemäßige Behandlung für jeden Implantatpatienten. Sie werden insbesondere bei ausgewählten Patienten in Betracht gezogen, bei denen konventionelle Implantate aufgrund des vorhandenen Knochenangebots nicht möglich sind oder umfangreiche augmentative Eingriffe eine alternative Behandlungsoption darstellen würden.
Sie können insbesondere bei Patienten erwogen werden, die:
einen ausgeprägten Knochenabbau im Oberkiefer aufweisen,
seit vielen Jahren vollständig zahnlos sind,
nicht genügend Oberkieferknochen für konventionelle Implantate besitzen,
nach vorausgegangenen Knochenaufbauten nicht das gewünschte Ergebnis erreicht haben,
umfangreiche Knochenaufbauoperationen vermeiden möchten und anatomisch für Zygoma-Implantate geeignet sind,
bereits Implantate im Oberkiefer aufgrund eines erheblichen Knochenverlustes verloren haben.
Die Entscheidung für Zygoma-Implantate darf jedoch nicht allein anhand des Knochenmangels getroffen werden. Allgemeiner Gesundheitszustand, Anatomie der Kieferhöhlen, Mundhygiene, bestehende Infektionen und die geplante prothetische Versorgung müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Warum nimmt der Oberkieferknochen mit der Zeit ab?
Nach einer Zahnentfernung erhält der Kieferknochen nicht mehr dieselben funktionellen Belastungsreize, die zuvor über die natürlichen Zahnwurzeln übertragen wurden. Dadurch kann das Knochenvolumen im Laufe der Zeit abnehmen.
Im hinteren Oberkiefer können zusätzlich anatomische Veränderungen der Kieferhöhlen eine Rolle spielen. Wenn sich die Kieferhöhle nach unten ausdehnt, kann die für eine Implantation verfügbare Knochenhöhe weiter abnehmen.
Nach langjähriger Zahnlosigkeit kann deshalb bei manchen Patienten sowohl vertikal als auch horizontal ein erheblicher Knochenverlust vorliegen.
Reicht der vorhandene Knochen für konventionelle Implantate nicht mehr aus, können abhängig vom individuellen Befund Verfahren wie Knochenaufbau, Sinuslift oder bei geeigneten Patienten Zygoma-Implantate in Betracht gezogen werden.
Was ist der Unterschied zwischen Zygoma-Implantaten und konventionellen Implantaten?
Der wichtigste Unterschied liegt in der Länge der Implantate und in der knöchernen Struktur, die für die Verankerung genutzt wird.
Konventionelle Zahnimplantate werden überwiegend in dem Bereich des Kieferknochens eingesetzt, in dem sich ursprünglich die natürlichen Zahnwurzeln befanden.
Zygoma-Implantate sind dagegen deutlich länger und werden bei fortgeschrittenem Knochenabbau im Oberkiefer so geplant, dass sie im Jochbein verankert werden.
Aus diesem Grund ist die Zygoma-Implantation chirurgisch wesentlich anspruchsvoller als eine konventionelle Implantation und erfordert entsprechende Erfahrung in der fortgeschrittenen Implantatchirurgie.
Wie wird eine Zygoma-Implantatbehandlung geplant?
Ausführliche klinische Untersuchung
Im ersten Schritt beurteilen wir:
die Mundschleimhaut und übrigen intraoralen Gewebe,
vorhandene Zähne beziehungsweise bestehenden Zahnersatz,
die Gesundheit des Zahnfleisches,
die Bissverhältnisse,
die Unterstützung von Gesicht und Lippen.
Auch der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten und regelmäßig eingenommene Medikamente sind wesentliche Bestandteile der Behandlungsplanung.
Untersuchung mittels 3D-Dental-Tomographie
Die 3D-Dental-Tomographie (DVT/CBCT) gehört zu den grundlegenden Planungsinstrumenten einer Zygoma-Implantatbehandlung.
Anhand der dreidimensionalen Aufnahmen können:
Oberkieferknochen,
Jochbein,
Kieferhöhlen,
Nasenhöhle,
vorhandenes Knochenvolumen,
mögliche Eintritts- und Verlaufsrichtungen der Implantate
detailliert beurteilt werden.
Auf dieser Grundlage werden Implantatlänge, Implantatwinkel und Position in Relation zu den umliegenden anatomischen Strukturen geplant.
Wie werden Zygoma-Implantate eingesetzt?
Die Zygoma-Implantation ist ein anspruchsvollerer chirurgischer Eingriff als eine konventionelle Implantation.
Abhängig vom Behandlungsumfang und vom Gesundheitszustand des Patienten wird ein geeignetes Anästhesieverfahren gewählt. Entsprechend der präoperativen Planung werden die Implantate vom Oberkiefer aus in Richtung des Jochbeins eingesetzt und dort verankert.
Je nach Ausgangssituation können Zygoma-Implantate mit konventionellen Zahnimplantaten kombiniert werden.
Ist beispielsweise im vorderen Oberkiefer noch ausreichend Knochen vorhanden, können dort konventionelle Implantate eingesetzt werden, während im hinteren Bereich Zygoma-Implantate zur zusätzlichen Unterstützung des festsitzenden Zahnersatzes verwendet werden.
Es wäre jedoch nicht sinnvoll, bei jedem Patienten dieselbe Implantatkombination anzuwenden. Anzahl und Verteilung der Implantate müssen individuell anhand der anatomischen Voraussetzungen geplant werden.
Was ist Quad Zygoma?
Bei manchen Patienten ist die Atrophie des Oberkiefers so weit fortgeschritten, dass nahezu im gesamten Kiefer kein ausreichendes Knochenangebot für konventionelle Implantate vorhanden ist.
In ausgewählten Fällen kann dann ein Konzept mit insgesamt vier Zygoma-Implantaten, jeweils zwei auf jeder Seite, eingesetzt werden. Dieses Verfahren wird üblicherweise als Quad Zygoma bezeichnet.
Quad Zygoma ist ein fortgeschrittenes chirurgisches Behandlungskonzept und sollte ausschließlich bei Patienten mit geeigneten anatomischen Voraussetzungen in Betracht gezogen werden.
Können bei Zygoma-Implantaten am selben Tag festsitzende Zähne eingesetzt werden?
Bei geeigneten Voraussetzungen können aufgrund der hohen Primärstabilität von Zygoma-Implantaten Protokolle zur frühen oder sofortigen Belastung erwogen werden.
In diesen Fällen kann nach dem Einsetzen der Implantate eine festsitzende provisorische Versorgung angefertigt werden.
Eine Zygoma-Implantation bedeutet jedoch nicht automatisch, dass am selben Tag festsitzende Zähne eingesetzt werden können.
Die Entscheidung hängt unter anderem ab von:
der Primärstabilität der Implantate,
Anzahl und Verteilung der verwendeten Implantate,
den Bissverhältnissen,
der Knochenstruktur,
der Konstruktion des geplanten Zahnersatzes.
Bei der zunächst eingesetzten festsitzenden Versorgung handelt es sich üblicherweise um ein Provisorium. Nach Abschluss der Einheilung wird der definitive Zahnersatz angefertigt.
Welche Vorteile bieten Zygoma-Implantate?
Möglichkeit eines festsitzenden Zahnersatzes bei fortgeschrittenem Knochenabbau
Zygoma-Implantate können auch bei ausgeprägtem Knochenverlust im Oberkiefer, bei dem konventionelle Implantate nicht eingesetzt werden können, eine implantatgetragene festsitzende Versorgung ermöglichen.
Mögliche Alternative zu umfangreichen Knochenaufbauten
Bei geeigneten Patienten kann die Notwendigkeit großvolumiger Knochenaugmentationen reduziert oder in bestimmten Fällen vermieden werden.
Dies gilt jedoch nicht für jeden Patienten. Die Entscheidung zwischen Knochenaufbau und Zygoma-Implantation muss individuell getroffen werden.
Möglicherweise kürzere Gesamtbehandlungsdauer
Nach umfangreichen Knochenaufbauten kann eine längere Einheilzeit erforderlich sein, bevor Implantate eingesetzt werden können. Wenn dieser Behandlungsschritt bei geeigneten Zygoma-Fällen vermieden werden kann, lässt sich möglicherweise auch die Gesamtbehandlungsdauer verkürzen.
Möglichkeit einer festsitzenden Versorgung
Bei Patienten, die aufgrund eines erheblichen Knochenabbaus über viele Jahre herausnehmbaren Zahnersatz getragen haben, kann die Möglichkeit einer festsitzenden implantatgetragenen Versorgung den alltäglichen Komfort deutlich verbessern.
Welche Risiken haben Zygoma-Implantate?
Bei der Zygoma-Implantation handelt es sich um einen fortgeschrittenen chirurgischen Eingriff, der – wie jede Operation – mit bestimmten Risiken verbunden ist.
Mögliche Komplikationen sind unter anderem:
Komplikationen im Zusammenhang mit der Kieferhöhle,
Infektionen,
Weichgewebsprobleme,
Entzündungen im Bereich der Implantate,
Implantatverlust,
mechanische Komplikationen der prothetischen Versorgung.
Aus diesem Grund sind eine ausführliche dreidimensionale Diagnostik vor der Behandlung und regelmäßige Nachkontrollen besonders wichtig.
Zygoma-Implantate sollten nicht lediglich als „längere Version“ eines konventionellen Implantats betrachtet werden. Es handelt sich um eine fortgeschrittene chirurgische Behandlung in einer anatomisch deutlich anspruchsvolleren Region.
Zygoma-Implantat oder Knochenaufbau?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal für alle Patienten beantworten.
Bei manchen Patienten kann ein Knochenaufbau die sinnvollere Lösung darstellen, um anschließend konventionelle Implantate einsetzen zu können.
Bei anderen Patienten mit sehr ausgeprägtem Knochenverlust kann dagegen eine Zygoma-Implantation die geeignetere Behandlungsoption sein.
Bei der Entscheidung sollten gemeinsam berücksichtigt werden:
Ausmaß des Knochenverlustes,
Zustand und Anatomie der Kieferhöhlen,
allgemeiner Gesundheitszustand,
vorausgegangene Operationen,
gewünschter beziehungsweise notwendiger Behandlungszeitraum,
geplante festsitzende prothetische Versorgung.
Heilungsverlauf nach einer Zygoma-Implantation
Da die Zygoma-Implantation umfangreicher als eine konventionelle Implantation ist, muss nach dem Eingriff mit einer entsprechenden Heilungsphase gerechnet werden.
In den ersten Tagen können:
Schwellungen,
Druckempfindlichkeit,
Blutergüsse,
leichte bis mäßige Schmerzen
auftreten.
Es ist wichtig, die verordneten Medikamente entsprechend den Anweisungen einzunehmen, die Ernährungsempfehlungen einzuhalten und die vorgesehenen Kontrolltermine wahrzunehmen.
Wurde eine Sofortbelastung durchgeführt, sollten insbesondere während der Phase mit der provisorischen Versorgung harte Lebensmittel vermieden werden.
Mundhygiene nach einer Zygoma-Implantation
Auch bei Zygoma-Implantaten ist eine sorgfältige Mundhygiene für den langfristigen Erfolg entscheidend.
Unter dem festsitzenden Zahnersatz und an den Stellen, an denen die Implantatversorgung in die Mundhöhle übergeht, sollte eine Ansammlung von Plaque möglichst vermieden werden.
Abhängig von der Gestaltung des Zahnersatzes können beispielsweise:
Zahnbürste,
Interdentalbürsten,
spezielle Zahnseide für implantatgetragenen Zahnersatz,
Munddusche
eingesetzt werden.
Gerade bei festsitzenden Vollkieferversorgungen reicht eine ästhetisch ansprechende Gestaltung allein nicht aus. Die Konstruktion muss auch so geplant sein, dass der Patient sie im Alltag zuverlässig reinigen kann.
Wie lange halten Zygoma-Implantate?
Für Zygoma-Implantate kann keine allgemein gültige Lebensdauer in Jahren angegeben werden.
Der langfristige Behandlungserfolg hängt unter anderem ab von:
korrekter Patientenauswahl,
sorgfältiger chirurgischer Planung,
Positionierung der Implantate,
Gestaltung des Zahnersatzes,
Verteilung der Kaukräfte,
Mundhygiene,
Rauchgewohnheiten,
regelmäßigen Kontrolluntersuchungen.
Bei korrekter Indikationsstellung und konsequenter Nachsorge können Zygoma-Implantate langfristig eine stabile Funktion ermöglichen.
Kosten einer Zygoma-Implantatbehandlung
Die Kosten einer Zygoma-Implantatbehandlung unterscheiden sich von denen einer konventionellen Implantatversorgung, da eine umfangreichere chirurgische Planung und spezielle Implantatsysteme erforderlich sind.
Zu den kostenbestimmenden Faktoren gehören:
Anzahl der benötigten Zygoma-Implantate,
Kombination mit konventionellen Implantaten,
ein- oder beidseitige Behandlung,
Notwendigkeit eines Quad-Zygoma-Konzepts,
gewähltes Anästhesieverfahren,
provisorischer Zahnersatz,
Material der definitiven Versorgung,
zusätzliche chirurgische Maßnahmen.
Daher ist es nicht sinnvoll, vor einer klinischen Untersuchung und einer dreidimensionalen Tomographie einen standardisierten Behandlungsplan oder pauschale Kosten für eine Zygoma-Implantation festzulegen.
Planung von Zygoma-Implantaten in der Dentsmile Klinik
In der Dentsmile Klinik in Üsküdar, Istanbul untersuchen wir Patienten mit fortgeschrittenem Knochenverlust ausführlich klinisch und radiologisch, bevor wir die geeigneten Behandlungsmöglichkeiten festlegen.
Bei entsprechenden Indikationen beziehen wir folgende Technologien in die Planung ein:
3D-Dental-Tomographie (DVT/CBCT)
Digitaler Intraoralscan
Digitale Implantatplanung
CAD/CAM-Technologie
Digitale Prothetik- und Smile-Design-Planung
Bei Zygoma-Implantaten ist uns besonders wichtig, dass dieses Verfahren nicht automatisch bei jedem Patienten mit ausgeprägtem Knochenverlust gewählt wird. In manchen Fällen können Knochenaufbau und konventionelle Implantate sinnvoller sein, in anderen All-on-4 oder All-on-6 und bei bestimmten fortgeschrittenen Befunden Zygoma-Implantate.
Der Behandlungserfolg beginnt nicht damit, grundsätzlich die technisch aufwendigste Methode einzusetzen, sondern damit, für den richtigen Patienten die richtige Behandlungsmethode auszuwählen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Zygoma-Implantat?
Ein Zygoma-Implantat ist ein spezielles langes Zahnimplantat, das bei ausgeprägtem Knochenverlust im Oberkiefer im Jochbein verankert wird.
Werden Zygoma-Implantate auch im Unterkiefer eingesetzt?
Nein. Zygoma-Implantate werden zur Behandlung eines fortgeschrittenen Knochenverlustes im Oberkiefer eingesetzt.
Ist für Zygoma-Implantate ein Knochenaufbau notwendig?
Ein wichtiger Vorteil der Methode besteht darin, dass bei geeigneten Patienten umfangreiche Knochenaufbauten möglicherweise reduziert oder vermieden werden können. Da die anatomischen Voraussetzungen jedoch individuell unterschiedlich sind, wird die Notwendigkeit zusätzlicher chirurgischer Maßnahmen erst nach der Untersuchung beurteilt.
Kann nach Zygoma-Implantaten ein festsitzender Zahnersatz angefertigt werden?
Ja. Ein wesentliches Ziel der Behandlung ist die Möglichkeit einer implantatgetragenen festsitzenden Vollkieferversorgung. Bei ausreichender Primärstabilität kann in ausgewählten Fällen bereits frühzeitig eine festsitzende provisorische Versorgung eingesetzt werden.
Wie viele Zygoma-Implantate werden benötigt?
Die Anzahl ist nicht bei jedem Patienten gleich. Zygoma-Implantate können mit konventionellen Implantaten kombiniert werden. Bei bestimmten besonders fortgeschrittenen Befunden kann auch ein Quad-Zygoma-Konzept mit vier Zygoma-Implantaten erwogen werden.
Ist eine Zygoma-Implantation eine schwierige Operation?
Im Vergleich zur konventionellen Implantation handelt es sich anatomisch und chirurgisch um eine deutlich anspruchsvollere Behandlung. Sie erfordert daher eine detaillierte Planung, geeignete chirurgische Voraussetzungen und eine sorgfältige Nachsorge.
Fortgeschrittener Knochenverlust bedeutet nicht zwangsläufig das Ende einer Implantatbehandlung
Bei einem Patienten mit erheblichem Knochenverlust im Oberkiefer reicht es häufig nicht aus, ausschließlich anhand einer Panorama-Röntgenaufnahme zu entscheiden, dass „keine Implantate möglich sind“. Dank moderner dreidimensionaler Bildgebung und fortgeschrittener implantatchirurgischer Verfahren können heute bei bestimmten Patienten auch dann unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten geprüft werden, wenn konventionelle Implantate zunächst nicht eingesetzt werden können.
Zygoma-Implantate stellen eine dieser Möglichkeiten dar.
In der Dentsmile Klinik in Üsküdar, Istanbul besteht unser erster Schritt bei ausgeprägtem Knochenverlust im Oberkiefer deshalb in einer detaillierten Beurteilung der individuellen Anatomie. Anschließend prüfen wir das gesamte Spektrum geeigneter Behandlungsmöglichkeiten – von konventionellen Implantaten und Knochenaufbauverfahren über vollständige Kieferrehabilitationen bis hin zu Zygoma-Implantaten – mit dem Ziel, eine langfristig sinnvolle und individuell passende Therapie zu planen.